Aktuelle Nachrichten

20.02.2017, Tirana Am Samstag waren tausende Albaner in der Hauptstadt Tirana auf der Straße, um zu demonstrieren. Sie forderten vorgezogene Neuwahlen und skandierten "Ramas Regierung muss gehen, die Zeit ist gekommen, um die zu stürzen". Lulzim Basha, Chef der im Mitte-Links-Lager angesiedelten Demokratischen Partei, war dem Ministerpräsidenten Edi Rama vor, die Armut im Land vergrößert zu haben. Auch die Korruption habe sich weiter ausgebreitet. Viele Bürger seien gezwungen das Land zu verlassen.

Die Demonstration verlief weitgehend friedlich. In Tirana wurde ein Zelt für mehr als 1.000 Menschen errichtet. Das soll bis zum Rücktritt der Regierung stehen bleiben. Für den 18. Juni sind die regulären Parlamentswahlen geplant.

Albanien ist NATO-Mitglied und Beitrittskandidat der Europäischen Union. Fortschritte beim Beitritt zur Europäischen Union kann das Land nur durch eine effektive Bekämpfung der Korruption und der sich ausbreitenden Organisierten Kriminalität erzielen
19.02.2017, Mossul Nach übereinstimmenden Medienberichten und unter Berufung auf den irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi beginnt die irakische Armee gegenwärtig zusammen mit ihren Verbündeten den Sturm auf den letzten Stadtteil der Stadt Mossul, der noch vom sogenannten "Islamischen Staat" gehalten wird. Beobachter sagen einen sehr langen Kampf voraus.

Haider al-Abadi fügte in der Stellungnahme hinzu, dass vor allem Zivilisten bei der Eroberung in Gefahr sind. Nach Informationen der Vereinten Nationen könnten in den Westgebieten der Stadt bis zu 800.000 Menschen leben, und gleichzeitig wird vor Massenvertreibungen durch eine Belagerung der Stadt gewarnt. Allgemein gilt West-Mossul als der am schwierigsten einzunehmende Stadtteil, da die Straßen sehr eng sind und die Militärfahrzeuge diese nicht passieren können. Unter Berufung auf Sicherheitsberater droht also ein extrem blutiger Häuserkampf.

Die Offensive auf Mossul läuft bereits seit Oktober letzten Jahres, die Kämpfer werden dabei von der US Air Force unterstützt. Mossul ist die letzte Hochburg des IS im Irak. Somit würde eine vollständige Befreiung der Stadt einer Niederlage des IS in ganz Irak gleichkommen
19.02.2017, Melbourne Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat in einer Rede in vor etwa 9000 Wählern und Journalisten über die Geschehnisse der letzten Tage berichtet und Terroranschläge der letzten Jahren aufgezählt. Dabei tauchte ein angeblicher Anschlag, der vergangene Nacht in stattgefunden haben soll, auf. Begründen tat er das mit einer hohen Zahl von Migranten aus überwiegend muslimischen Ländern, die nach Schweden geflohen sind und dort große Probleme anrichten, die die Behörden für nicht möglich hielten. Damit verteidigte er sein Einwanderungsdekret, dass von verschienden Gerichten abgelehnt worden ist
15.02.2017, Kuala Lumpur Eine 28-Jährige mit einem vietnamesischen Reisepass wurde am Flughafen von Kuala Lumpur festgenommen. Nach der Sichtung von Videoaufnahmen ist diese Beschuldigte eines Giftmordes, der bereits am Montag am Flughafen verübt worden war. Vermutlich mit Giftnadeln wurde Kim Jong-nam von zwei Frauen ermordet. Diese stehen im Verdacht Agentinnen im Dienst von Nordkorea zu sein. Kim Jong-nam war der Halbbruder des Machthabers Kim Jong-un, dem Diktator von Nordkorea
15.02.2017, Kuala Lumpur Südkoreanischen Medien zufolge wurde Kim Jong-nam, der Halbbruder des Diktators Kim Jong-un?, am Flughafen von Kuala Lumpur ermordet.

Die malaysische Polizei bestätigte die Identität des Toten, der auf dem Weg vom Flughafen in ein Krankenhaus verstorben ist. Sein Reiseziel war Macao gewesen, wo er die meiste Zeit lebte. Tatverdächtig sind zwei nordkoreanischen Agentinnen, die nach der Tat mit einem Taxi flüchten konnten. Der Getötete war mit einem gefälschten Reisepass auf den Namen Kim Chol unterwegs gewesen.

Die Halbbrüder sind Söhne des im Jahr 2011 verstorbenen Kim Jong II, von unterschiedlichen Müttern. Kim Jong-nam hatte wiederholt Kritik an der Kim-Dynastie geübt. Bereits im Jahr 2010 war ein Mordanschlag auf ihn geplant. Damals sollte es wie ein Autounfall aussehen
11.02.2017, Limburg Marius Hahn, der Bürgermeister von Limburg, ist massiven Anfeindungen ausgesetzt. Die Stadtverwaltung hatte das Kinderlied ?Fuchs, du hast die Gans gestohlen? aus dem Repertoire des Glockenspiels im Rathaus genommen. Grund dafür war die Beschwerde einer Veganerin, die in Hörweite arbeitet. Der Text des Liedes war nicht zu hören, nur die Melodie. Die Frau störte sich trotzdem an der Liedzeile "Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr?...". Das Schicksal der Gans war ihr nicht weiter von Interesse. Diese wird in dem aus dem Jahr 1824 von Ernst Anschütz geschaffenen Liedtext vom Fuchs entwendet.

Nun hagelt es Protestgeste. Beim Bürgermeister steht das Telefon nicht mehr still, selbst Rücktrittforderungen wurden laut. Auch gegenüber der Stadtverwaltung wurde der Unmut der Bürger geäußert, was zum Teil in Hass umschlug. Die Aufregung scheint dem Bürgermeister übertrieben. Das Musikstück ist eines von 33 die vom Glockenspiel wiedergegeben werden. Ein Wechsel der Lieder ist vorgesehen, beispielsweise zur Weihnachtszeit. Die Stuttgarter Zeitung kommentiert dazu, es sei eine schlimme Image-Blamage für die Stadtführung. Wo solle es bloß enden, wenn eine Einzelne ihren Willen derart handstreichartig gegenüber der Allgemeinheit durchsetzen kann.

Laut Stadtverwaltung werden derzeit die Texte der weiteren Lieder des Glockenspiels nicht danach überprüft, ob jemand durch diese gekränkt oder verletzt sein könnte.

Völlig offen bleibt, wer die Maus in Schutz nimmt, die in der dritten Strophe des Liedes dem Fuchs als Ersatzmahl für den Gänsebraten vorgeschlagen wird.


<center>
''Text des Kinderliedes:''


<poem style="margin-left:2em;">
1. Fuchs, du hast die Gans gestohlen,
|: gib sie wieder her! :|
|: Sonst wird dich der Jäger holen,
mit dem Schießgewehr. :|

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