Aktuelle Nachrichten

20.10.2017, Edgewood Ein 37-Jähriger eröffnete am Mittwochvormittag das Feuer mit einer Schusswaffe im Gewerbegebiet von Edgewood im US-Bundesstaat Maryland. Drei Personen wurden dabei getötet, zwei weitere verletzt. Der als gefährlich eingestufte Täter ist identifiziert und befand sich mit seinem Pkw einem schwarzen GMC Acadia auf der Flucht. Im Rahmen einer Großfahndung in zwei Bundesstaaten gelang die Festnahme. In Wilmington, 90 Kilometer entfernt von seinem ersten Tatort, schoss er auf eine weitere Person, diese wurde verletzt. Die Opfer arbeiten bei der Firma Advanced Granite Solutions, einer Küchenplanungsfirma die mit Granit handelt, er selbst war dort vor vier Monaten entlassen worden. Sie befindet sich im dortigen Emmorton Business Park. Bezirkssheriff Jeffrey Gahler erklärte: "Es scheint ein gezielter Angriff auf diese Firma gewesen zu sein". Passanten hatten einen lautstarken Streit gehört. Der Täter sei vorbestraft erklärte Sehriff Gahler
18.10.2017, München-Hauptbahnhof Am Dienstagnachmittag wurde eine 61-jähriger Zwickauer im Münchner Hauptbahnhof von einer Streife der Bundespolizei völlig orientierungslos am Boden liegend aufgefunden. Die Person wurde in Schutzgewahrsam genommen, wo ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Das außergewöhnliche Ergebnis: 6,52 Promille. Der Sachse gab an, lediglich einen Liter Bier getrunken zu haben. Hätte er tatsächlich nur Bier getrunken, so müsste er etwa 12 Liter davon konsumiert haben, um diesen Alkoholpegel zu erreichen.

Der 61-Jährige wurde von einem Arzt untersucht und anschließend zur Ausnüchterung in eine Klinik verbracht
17.10.2017, London Die [https://www.facebook.com/photo.php?fbid=259855764214164&set=a.112903788909363.1073741826.100005692269815&type=3&theater 34-jährige Justyna G.] wurde in London wegen des Verkaufs von Kokain festgenommen. Sie arbeitet in einer Bar im Zentrum von London. Bestellte man bei ihr einen speziellen Drink so erhielt man als Kunde die Menuekarte in der sich ein Päckchen der Modedroge zum Preis von umgerechnet 55 Euro befand. Bei Ihrer Durchsuchung wurde weiteres Kokain in ihrem BH aufgefunden. Detective Constable Brendan Kennedy von der City of London Police sage, dass der Verkauf von Drogen nicht toleriert sei, nirgendwo in London
16.10.2017, Landkreis Kaiserslautern Schon zum dritten Mal in diesem Jahr hat ein aus Frankfurt am Main kommendes Passagierflugzeug Kerosin über dem versprüht. Diese sog. '' sei nach Angaben der Deutschen Flugsicherung notwendig gewesen, weil der Pilot des auf dem Weg nach Houston in Texas kurz nach dem Start Probleme gemeldet hatte.

Wegen eines Fahrwerkproblems habe der Gigant umkehren müssen. Weil eine Landung mit nahezu vollem Tank zu gefährlich sei, habe die Maschine eine Schleife geflogen und bei im Landkreis Kaiserslautern rund 40 Tonnen Kerosin abgelassen. Der zuständige Bürgermeister der Verbandsgemeinde forderte, dass die Landesregierung alle betroffenen Kommunen schnellstmöglich informieren solle. Der Luftkurort im befürchtet nicht zuletzt, dass Touristen künftig ausbleiben könnten. Tatsächlich schließen Experten eine Gesundheitsgefahr aus dem über Rheinland-Pfalz immer wieder abgelassenen Treibstoff nicht uas. Aktuelle Untersuchungen zu den Auswirkungen auf Menschen und Umwelt gibt es nicht. Allein in diesem Jahr hatten schon zwei Maschinen größere Mengen Kerosin über der Pfalz abgelassen
16.10.2017, Ankara Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan rief im März diesen Jahres seine Landsleute auf: ?Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn Ihr seid die Zukunft Europas!? Türkische Medien begründeten diese Ausssage, die in einigen westlichen Publikationen als Aufruf zu einem Geburten-Dschihad bezeichnet wurde, mit der historisch niedrigen Geburtenrate bei den Türken. Diese war tatsächlich bis 2009 gefallen und hatte sich westeuropäischen Verhältnissen genähert, obwohl die Gesamtbevölkerung des Staates seit 1951 kontinuierlich gewachsen ist und sich seitdem verdreifacht hat. 2016 wurde die 80-Millionen-Grenze überschritten, und wahrscheinlich werden demnächst in der Türkei mehr Menschen leben als in Deutschland. Sorgen bereitet der türkischen Regierung aber die kurdische Bevölkerung, zumal nach dem Referendum im Irak von dort ein neues Problem für Erdogan auftaucht: im Nachbarland hatten über 90 Prozent für ein unabhängiges Kurdistan gestimmt - das könnte die Türkei auch destabilisieren.

Und so tritt - wie in vielen dikatorischen Staaten üblich - der Regierungschef verstärkt in die Außenpolitik. Erdogan richtet massive Angriffe gegen Europa und insbesondere Deutschland. Außenminister Gabriel musste sich sogar die Einmischung der Türkei in die Bundestagswahl am 24. September verbitten. Was Erdogan selbst betreibt, wirft er auch den anderen vor und hofft so Verbündete gegen Westeuropa zu finden. Die Türkei und der Irak veranstalteten nach dem Referendum der Kurden ein gemeinsames Militärmanöver. Erdogan erklärte, dass er das Ergebnis des kurdischen Referendum nicht anerkennen will. Doch damit sind seine innenpolitischen Probleme nicht vom Tisch - im Gegenteil: Die Kurden sind mit 10-15% die größte ethnische Minderheit in der Türkei - hier leben schätzungsweise ein Drittel aller Kurden, genaue Zahlen sind jedoch nicht bekannt
14.10.2017, Frankfurt am Main Am Donnerstag um 03.15 Uhr wurde sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei verständigt. Gemeldet wurde der Brand des hölzernen 43,3 Meter hohen Goetheturm im Stadtteil Frankfurt-Sachsenhausen. Obwohl die Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort war gelang es lediglich die Beschädigung benachbarter Gebäude zu verhindern. Der Turm selbst brannte komplett ab. Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Man vermutet Brandstiftung, da der am Turm keine Elektrik verbaut war und auch ein Blitzschlag als Ursache des Feuers ausscheidet. Da in diesem Jahr bereits zwei Holzbauten in Frankfurt den Flammen zum Opfer gefallen sind, ist es nicht auszuschließen, dass der erneute Brand die Tat eines Serientäters ist.

Der Goetheturm war ein vollständig aus Holz gebauter, 43,3 Meter hoher Aussichtsturm am nördlichen Rand des Frankfurter Stadtwaldes, der nach Johann-Wolfgang von Goethe benannt wurde