Aktuelle Nachrichten

25.06.2017, Los Angeles Für Ärger bei der Familie Trump sorgt eine vermeintliche Drohung des amerikanischen Schauspielers Johnny Depp aus Hollywood. Der Sohn von Donald Trump, dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten und Besitzer eines multilateral agierendem Unternehmens, Donald Trump Jr., meint auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: ?Ich würde glauben, es wird schwer für Disney, ihn zu halten.? Des Weiteren verwies er auf den Hashtag ?#FireDepp?.

Während eines Festivals im englischen Glastonbury fragte Depp, wann es das letzte Mal gewesen sei, dass ein Schauspieler einen Anschlag auf einen Präsidenten verübt hatte. Die Frage ist eine Anspielung auf die Ermordung des ehemaligen Präsidenten Abraham Lincoln um Jahre 1865. Der Schauspieler John Wilkes Booth schoss damals mit einer Pistole Lincoln in den Hinterkopf. Mit Blick auf ein mögliches Nachspiel seines Kommentars hatte der Hollywood-Star hinzugefügt: ?Das wird in die Presse kommen, und es wird furchtbar werden.?

Am darauffolgenden Tag entschuldigte sich Depp für seinen ?Witz?; ?Es kam nicht wie beabsichtigt rüber, und ich beabsichtigte keine Bosheit?, wie der 54-jährige sagte. Außerdem bezeichnete er die Äußerung als geschmacklos.

Sean Spicer, Pressesprecher des Weißen Hauses, beschwerte sich über die mangelnde öffentliche Empörung über Depps Äußerung und ähnliche Bemerkungen von Prominenten. ?Dies sei beunruhigend. Der Präsident habe deutlich gemacht, dass alle Formen von Gewalt verurteilt werden sollten.?

In den letzten Monaten sorgten bereits mehrere Prominente der Entertainmentbranche in den Vereinigten Staaten mit provokativen Äußerungen über den Präsidenten der USA für Eklats. Die Sängerin Madonna sagte bei einer Großdemonstration in Washington D. C. einen Tag nach der Vereidigung Trumps als Präsident, am 21. Januar, ?sie wolle das Weiße Haus in die Luft jagen?
25.06.2017, Ahmedpur East <!-- -->
Auf einer Schnellstraße bei Ahmedpur East in der Provinz Punjab verunglückte am Sonntagmorgen ein mit 40.000 Litern Treibstoff beladener Tanklastwagen. Die Polizei vermutet als Ursache eine Reifenpanne. Aus einer nahegelegenen Siedlung eilten Bewohner herbei, um den auslaufenden Treibstoff für sich aufzufangen. Als die feuergefährliche Ladung zehn Minuten nach dem Unfall explodierte, starben über 120 Menschen, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Der Polizeibeamte Shafiq Ali sagte, Rettungskräfte hätten bereits 123 Leichen geborgen, teilweise seien diese so stark verbrannt, dass ihre Identität nur noch mit DNA-Überprüfungen festgestellt werden kann. Unter den Toten sollen auch Kinder sein. 90 Verletzte würden im Victoria-Krankenhaus von Bahawalpur behandelt; die Kapazität des Krankenhauses reiche nicht aus
25.06.2017, München Bereits am Dienstag in den frühen Morgenstunden fiel ein 22-jähriger Deutscher auf, als er an der Polizeiinspektion der Münchner Altstadt vorbeiradelte. Geschultert hatte er ein Haltverbot-Zeichen. Wegen seines vorangegangen Alkoholkonsums hatte er sich wohl verfahren und wendete, um wiederum Richtung der Polizeidienststelle zu fahren. Hier wurde er angehalten.

Schnell war klar, dass das Verkehrszeichen entwendet worden war. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille, weshalb er von den Beamten zur Rechtsmedizin begleitet wurde, wo eine Blutentnahme stattfand. Das Fahrrad war ebenfalls nicht sein Eigentum, er hatte es entwendet. Nach dem Besitzer wird noch gesucht. Das Verkehrsschild ist bereits wieder dort wo es hin gehört. Der 22-Jährige wurde wegen Diebstahls und Trunkenheit im Verkehr angezeigt
18.06.2017, Leiria In Portugal herrschen derzeit die schwersten Waldbrände seit Jahrzehnten. Bisher wurden mindestens 62 Menschen durch die Feuerwand getötet. Behörden erklären, die Waldbrände seien durch einen Blitzeinschlag ausgelöst worden. Ganze Dörfer in der bergigen Region Centro sind von den Flammen umzingelt, wie Medien berichten. Ein Großteil der Opfer starben während der Flucht in deren Autos, als ihnen der Weg durch das Feuer abgeschnitten wurde. Nach aktuellen Informationen mussten bereits etwa 60 Verletzte, darunter sechs Feuerwehrmänner, in Krankenhäuser gebracht werden. Gar der Strom fiel aufgrund des Feuers in einigen Gebieten aus. Innenstaatssekretär Jorge Gomes sagt, das Feuer wüte derzeit an zwei Fronten mit ?großer Wucht?. Ausgelöst wurde das Feuer der Polizei zufolge durch einen Blitzschlag. Ein Gewitter entlud sich am Samstagnachmittag über dem betroffenen Gebiet um den Kreis Pedrógão Grande. Jedoch habe es bei dem Gewitter nicht geregnet, wie der Direktor der Kriminalpolizei, José Almeida Rodrigues, meint. ?Alles deutet ganz klar auf natürliche Ursachen hin. Wir haben in Zusammenarbeit mit der Nationalgarde sogar den Baum gefunden, der von einem Blitz getroffen wurde.? Im Kampf gegen die Flammen sind rund 700 Feuerwehrleute mit 160 Löschfahrzeugen im Einsatz. Spanien und Frankreich entsandten Löschfahrzeuge zur Unterstützung der portugiesischen Einsatzkräfte. Die Arbeit der Feuerwehrleute wird durch starke Winde erschwert.

von Portugal; die Rauchschwaden sind deutlich zu erkennen}}

?Tief bestürzt? äußerte sich Bundesaußenminister Sigmar Gabriel angesichts der verheerenden Waldbrände
17.06.2017, Yokosuka Der Lenkwaffen-Zerstörer USS ''Fitzgerald'' der United States Navy ist vor der japanischen Küste um 2:30 Uhr Ortszeit mit einem Handelsschiff kollidiert. Dabei wurde die USS ''Fitzgerald'' schwer beschädigt. Sieben Besatzungsmitglieder des Zerstörers werden weiterhin vermisst. Drei Soldaten mussten verletzt mit einem Helikopter in ein Krankenhaus ausgeflogen werden, darunter der Kommandant. Die 20-Mann-Crew des Containerschiffes ?ACX ''Crystal''? sei unversehrt geblieben, wie die Reederei ?Nippon Yusen K.K.? Medien bestätigte. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht bekannt.

Rund 100 Kilometer südwestlich von Yokosuka war die USS ''Fitzgerald'' mit der unter philippinischer Flagge fahrenden ACX ''Crystal'' kollidiert. Fernsehbilder und Fotos zeigen, dass das Kriegsschiff an der Steuerbordseite erheblich beschädigt ist. Die US Navy teilte mit, es sei ein Wasser in die Maschinen- und Mannschaftsräume eingedrungen. Ermittelt würde noch das volle Ausmaß des Schadens und die Zahl der Verletzten. Jedoch könne die USS ''Fitzgerald'' selbst fahren, wenngleich ihr Antrieb eingeschränkt sei. Inzwischen ist die ACX ''Crystal'' im Hafen von Tokio eingetroffen, während die USS ''Fitzgerald'' ihre Heimatbasis in Yokosuka erreicht hat. Patrouillenboote und ein Flugzeug wurden von der japanischen Küstenwache entsandt, um nach den sieben Vermissten zu suchen. Die US Navy beteiligt sich mit einem Helikopter an der Suche.

Die USS ''Fitzgerald'' ist 154 Meter lang, hat eine Einsatzverdrängung von 9000 Tonnen und eine Besatzung von 281 Mann
16.06.2017, Ludwigshafen am Rhein Der deutsche Altkanzler ist im Alter von 87 Jahren in gestorben. Dies bestätigte sein Anwalt; die (CDU) trauere um ihn. Nach der Zeitung ?Bild? sei Kohl in seinem Haus am Freitagmorgen verstorben.

Er war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 der sechste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Mit sechzehn Jahren Amtszeit und vier vollen Legislaturperioden hatte er das Amt des Bundeskanzlers bislang am längsten inne. Von 1973 bis 1998 war er zudem Bundesvorsitzender der CDU, danach bis 2000 deren Ehrenvorsitzender.

Kohl war in den 1970er-Jahren einer der jüngsten CDU-Spitzenpolitiker und reformierte als CDU-Bundesvorsitzender seine Partei, der 1969 erstmals im Bund die Oppositionsrolle zugewiesen worden war. 1976 erzielte er als Spitzenkandidat der Union aus CDU und CSU mit 48,6 Prozent der Stimmen das bis dahin zweitbeste Ergebnis für die Union und überhaupt einer Partei bei Bundestagswahlen, konnte aber die Regierung Schmidt nicht ablösen. Trotz dieser Niederlage gab er sein Amt als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident auf und übernahm als Oppositionsführer im Deutschen Bundestag den Vorsitz der CDU/CSU-Fraktion.

Nach dem Zerbrechen der sozialliberalen Koalition wurde Kohl am 1. Oktober 1982 zum Bundeskanzler gewählt. Er gestaltete den Prozess der deutschen Wiedervereinigung 1989/1990 entscheidend mit. Umstritten blieb er wegen der CDU-Spendenaffäre, nach deren Bekanntwerden er im Jahr 2000 den Ehrenvorsitz seiner Partei verlor. Kohl erhielt eine große Zahl nationaler und internationaler Auszeichnungen. Seit dem Ende seiner politischen Karriere war er als Lobbyist in verschiedenen Positionen in der Wirtschaft tätig, unter anderem für die Credit Suisse